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Reasoning on economics

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Maren Ofenloch
19.11.2019 11:17
Ich finde, dass sich deine Argumente widersprechen. Auf der einen Seite sagst du , Erbschaftssteuer ja bitte und auf der anderen Seite machst du direkt ein Aber und sagst, aber nur unter gewissen Ausnahmen (damit spiele ich auf deine geforderten Freibeträge an).   Tut mir Leid, aber ich sehe das als einen Widerspruch in sich. Und kann deshalb deine Meinung auch nicht teilen.   Außerdem sagst du ja auch Freigrenzen sind zu diskutieren, aber wer sagt denn wie hoch und ob diese Höhe der Freigrenze überhaupt ausreichend ist. Ich könnte mir vorstellen dass es sowohl auf Seiten der Erblasser als auch auf Seiten der Erbenden, Widerworte geben könnte.   Ebenso dass es jedem Menschen frei steht, wie er sein Geld nutzt, im Sinne von Ausgeben oder Sparen, sollte es doch auch den Menschen freistehen, wer darüber verfügen sollte und auch in welcher Höhe.   Und ja die Menschen erhalten wenn sie gut wirtschaften einen Zinseszins aber gerade du als Wirtschaftsexperte, solltest doch wissen, dass auf diese Einnahmen ebenso Steuern anfallen. Und dann möchtest du allen Ernstes, das Geld noch einmal versteuern? Kein einfacher Bürger kann das wollen.
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Maren Ofenloch
19.11.2019 11:07
Richtig, das einzige was der Staat an dieser Stelle fördern würde, dass man jetzt schon alles an Geld ausgibt (wer weiß vll ist das ja auch der Wunsch, würde zumindest die Wirtschaft weiter ankurbeln). Aber ich sehe es ebenso wie du, dass sobald der Staat das Geld bereits einmal versteuert hat, er eben nicht nochmal das Recht haben sollte, seine Hände auf zu halten.   Die Frage die sich mir noch bei deinem letzten Argument stellt, ist, wer bestimmt denn , ab wann die 10 % auf die besagten hohen vererbten Summen anfallen. Ab wann wird von einer hohen vererbten Summe gesprochen?   Wie gesagt bis auf deine letzte Aussage, stimme ich mit deinen Argumenten überein und würde diese ebenso vertreten.
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Maren Ofenloch
19.11.2019 11:01
Ich habe bzgl der Regulierung der Startvoraussetzungen auch noch kein Lösungsrezept parat. Weshalb ich diesbezüglich keine weiteren Aussagen treffen kann. Allerdings stehe ich deinem letzten Punkt eher skeptisch gegenüber. Würdest du es denn nicht unfair finden, wenn du angenommen, dein Leben lang jeden Tag zur Arbeit gehst um dir so deine Brötchen zu verdienen und du aufgrund einer schlimmen Gesundheitsprognose nicht mehr die Chance hast das Geld auszugeben, dass es an deine Erben zwar übergeht, aber eben nicht alles nur weil Vater Staat die Hände nochmals aufhalten möchte? Von dem Geld was ganz normale Steuereinnahmen sind, werden auch all diejenigen Menschen unterstützt, die tagtäglich auf der faulen Haut liegen und sich einen faulen Lenz machen. Ich möchte solche Menschen an der Stelle nicht unterstützen. Da investiere ich lieber direkt in meine Nachfahren. Schließlich stehen diese noch in einer gewissen Beziehung zu mir.        
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Maren Ofenloch
19.11.2019 10:48
Ich verstehe dein Argument, dass du sagst, dass das Erbe zwar erneut! versteuert werden sollte, man allerdings dafür einen gewissen Freibetrag eingeräumt bekommen sollte. Sodass ein “Gutes” verereben trotzdem möglich ist.   Es mag ja sein, dass die Steuern geringer anfallen und der Staat so eine Umverteilung sicher stellen möchte. Dennoch stellt es für mich eine Doppelbesteuerung dar. Ich finde es wie gesagt unfair, nur weil welche wirtschaftlich gut mit ihrem Geld arbeiten, auch hier im Zuge der Vermögensmehrung durch ggf. Kapitalanlagen (und hier wurde es ja dann auch bereits versteuert) und diese es wie in meinem ersten Statement bereits erwähnt, gegebenenfalls nicht mehr ausgeben können, heißt das nicht, dass die Erben, noch weniger vom Kuchen abbekommen sollten. Bzw. für das Verhalten bzw. das schlechte Wirtschaften  anderer bestraft werden sollte. Bzgl deinem Argument, Freibeträge: Wer entscheidet denn ob jetzt 10.000€ oder 500.000€ an Freibeträgen hoch genug sind?   Wohl kaum die Erben selbst….

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